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Alant
Auch Galantwurzel, botanisch Inula Helenium. Die Wurzel wird im März oder
im September gesammelt, geschält, zerschnitten und getrocknet. In der
Volksmedizin ein bluttreibendes Mittel. In der Magie ein Schutzmittel, das als
Amulett gefasst getragen wurde, um bösen Zauber abzuwenden.
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Bildzauber
Für diesen (bösen) Zauber stellt man ein Abbild (z.B. aus Wachs, Ton) der
zu schädigenden Person her und fügt ihm Schaden zu, z.B. durch Schmelzen oder
Durchstechen mit Nadeln. Der Mensch soll daraufhin schwer erkranken und
möglicherweise (ja nach Zauber) sogar sterben. Gebräuchlich ist diese Art von
Zauber u.a. bei Voodoo-Zauberern.
Blutwunder
Der Name von Erscheinungen, die in der Regel an Heiligenstatuen
auftreten: aus den Augen einer Madonna oder aus den „Wunden“ an den Händen und
Füssen einer Jesusgestalt am Kreuz rinnt Blut oder eine blutähnliche
Flüssigkeit. |
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Mistel
Schmarotzerpflanze mit dem botanischen Namen Viscum album. Bereits in
frühester Zeit sagte man ihr magische Kräfte nach. Den keltischen Druiden galt
die auf Eichen schmarotzende Mistel als heilig, sie nannten sie die „Alles
Heilende“. Im Volksglauben sollen Mistelzweige, die im Stall hängen, das Vieh
schützen, ausserdem gilt sie auch heute noch als Glückssymbol, besonders dann,
wenn man sie um Weihnachten und Neujahr herum schneidet und im Haus
aufhängt.
Moiren
Klotho, Lachesis und Atropos, die Schicksalsgöttinen der Griechen. Sie
bestimmen Geburt und Todesstunde eines Menschen. |
Merkur
Mercurius, römischer Gott des Handels und Verkehrs. Bei den Griechen
Hermes, babylonisch Nabú. Bekannt als der Götterbote mit Flügelschuhen und
Heroldstab. In der Astrologie ordnet man ihn dem Zeichen Zwillinge (21.05. –
21.06.) zu als Symbol für Redegewandtheit, Übermittler von Nachrichten,
geistigen Austausch.
Meta
Griechisches Wort für Jenseits, gleichbedeutend wie Para. Wenn von
Metapsychologie gesprochen wird, ist also Parapsychologie gemeint. |