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Aberglaube
Der Glaube an mit modernen Formen der Wissenschaft nicht erklärbare
Dinge. Dazu gehören auch unsinnige Beobachtungen, die mit bestimmten Folgen in
Zusammenhang gebracht werden, wissenschaftlich aber nicht haltbar sind.
Beispiel: Läuft einem eine schwarze Katze über den Weg, bedeutet dies
Unglück.
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Ba
Die alten Ägypter bezeichneten mit diesem Namen die Seele. Sie stellten
sich Ba als einen Vogel vor, der einen Menschenkopf trägt. Ba schwebte nach dem
Tod zu den Göttern. Nach ägyptischer Auffassung konnte Ba aber wieder in den
Körper zurückkehren, bis die Verwesung der Körperhülle einsetzte.
Baal
Bei den Phönizeren der Gott der Furchtbarkeit. |
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Magie
Der Glaube, mit
Hilfe von guten oder bösen Geistern oder bestimmten magischen Zutaten
Beschwörungen und Ritualen Einfluss auf fremde Finge oder Menschen zu nehmen. Zu
unterscheiden sind die schwarze und die weisse Magie. Erstere beschwört Formeln
und Rituale das Böse herauf, letztere widmet sich den Gegenzaubern und dem
herbeiführen von Gutem. Zur weissen Magie gehört volkstümlich auch das
„Kräuterweibleinwesen“, das lindernd bzw. heilend auftrat. Die magischen Formeln
stammen meist aus der alten Sprache, die magischen Zeichen geben vielfach einen
Formbestand aus frühgeschichtlichen Epochen wider.
Magier
Derjenige, der
Kenntnis hat von magischen Formeln und sie anwendet. Heute auch gebräuchliches
Wirt für Zauberkünstler. |
Milchstrasse
Der helle Sternengürtel um die
Himmelskugel. Den Namen erhielt sie von der griechischen Mythologie, der zufolge
Reha zum Beweis ihrer Mutterschaft Milch aus der Brust drückte, die dann in
einem weiten Bogen über den Himmel spritzte. Eine andere Überlieferung
berichtet, das Herakles beim Trinken an Heras Brust die Milch vertropfte.
Mimose
Botanischer Name: Mimosa scandens. In der Magie oft gebräuchliches
Glücksmittel, besonders bei kämpferischen Auseinandersetzungen. Dafür musste der
Same in einem Medaillon, in einem Ring oder als Amulett auf der nackten Haut
getragen werden. Therapeutisch ist das Mimosenkraut als abführendes Mittel und
als menstruationsfördernd bekannt. |